Topographie. zoz
heim, Magdeburg und des Gebiet« von Quedlinburg , undgränzt nordwärts an die Bezirke Braunschweig und H-lm-stedt, westwärts an den Dez, Goslar , südwärts an den Bez.Blankenburg, daS Anhalt Bernburgsche und den B-z.Halle, ostwärts aber an das Anhalt - Bernburgsche und denBez. Magdeburg .
Aufeinem Areale von 22^ kü M.zählt derselbe 79,443Menschen; es kommen mithin im Durchschnitte auf jedeQ Meile deren Z.517, grvßtentheils Lutheraner, indemnur einige katholische und zwei reformirte Gemeinden sichdarunter finden. Die Zahl der Wohnplätze beläust sich aufli Städte, 1 Marktflecken und 87 Dörfer und Weiler, dieunter 16 Kantone und 82 Gemeinden vertheilt sind.
Der Sitz des Präfskten, zugleich als Unterpräsektendes Bezirks, und der Sitz des Eivilgerichts ist H.Uberstadt,wo sich auch der Bezirksralh versammelt und der Stab derGensd'armeriebrigade liegt. Uebrigens wird der Bezirk zursechsten Militärdivifion und zur vierten Forstkonservationgerechnet.
Die 16 Kantone sind:
ss) Der Kanton AscherSleben an der Eine undWipper, welcher bloß aus der Stadt besteht.
1) Aschersleben , Stadt und Kantonshauptort ander Eine und Wipp». Sie ist ummauert, hat 5 Thore,4 lulhersche, 1 reformirte und i katholische Kirche, 1 Gym-uasium, 2 Hospitäler, das Katharinenstift mit Zz Präben-den, und das Elisabethenstift, l Armenhaus 12 Wasser-wahl- und Oelwühlen, sWalkmühlen, 3 Ziegeleien, 1,153Feuerst, und 8,271 Einwohner, worunter 3 Judensami-lien sich befinden. Die Hauptnahrung derselben bernhtauf der Brauerei, wozu 236 Brauffellen berechtigt sind,auf den Fries- und Ftanellmanufakturen; 1802 verarbei»teten 258 Tuchmacher mit 98 Gesellen 37,856 Stein Woll -,und lieferten 11,221 Stück Friese und Flanell für 555,4-0Franken, in Strumpfweberei, Hutmach-r-i, Garbereien undLeinew-berei: 1802 waren 10 Strumpfwebcr, 25 Weiß.und Lohgärber, 7 Hutmacher und 117 Leineweber vorhan.