Herrn Blanchard nicht gelungen war, die Gruppe im Gan-zen richtig aufzufassen, konnte ich auch nicht erwarten, daßer sie im Einzelnen klarer entwickelt haben werde; alle meineVersuche, seine vielen neuen er sxeor'es unter meinen
Vorräthen wieder zufinden, mißglückten; ich entschloß michdarum, mein altes Manuscript nur mit meinen eignen, neuenErwerbungen zu überarbeiten, die Blanchard' sche Auffassungaber ganz aus dem Spiele zu lassen. Ich wünsche und hoffe,daß es Herrn Blanchard leichter werden möge, meine Ar-ten und Gattungen unter den seinigcn zu erkennen und über-lasse ihm dann gern die Herstellung seiner älteren Namen;aber gegen die Umstürzung des Zusammenhanges nach dervon ihm beliebten Methode würde ich mich erklären müssen,und dagegen meine Auffassung zu vertheidigen bereit sein.Es wird sich später zeigen, in wie weit das zu thun neueUntersuchungen erfordere; einstweilen gebe ich also meine Be-arbeitung der Macroda ctyliden ohne alle Berücksichti-gung des ck. /. Oo?/. ciu Mus., nur anhangs-
weise einige Synonyme hinzufügend, über deren Richtigkeit ichnicht in Zweifel bleiben konnte.
Die übrigen Familien sind nicht so unabhängig vonHerrn Bla nchard's Arbeit geblieben; ich habe mich bemü-het, aus der feurigen Nutzen zu ziehen, so weit wie möglich,indessen doch stets mein eignes Urtheil über das anderer Au-toritäten zu stellen keinen Anstand genommen, ohne grade durcheine motivirte Begründung es zu rechtfertigen. Ich denkeüberhaupt: prüfet Alles und das Gute behaltet! —
Somit mag denn dieser neue Band seinen Vorgängernsich anreihen; vielleicht überhaupt der letzte, den ich veröffent-lichen werde, weil mehrfache Hindernisse die Fortsetzung mei-