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4/2 (1855) Coleoptera Lamellicornia Phyllophaga chaenochela / von Hermann Burmeister
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Dritte Familie. I'IiMopIuiga. Gatt. Ilarpodrietvla.

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die Mitte des Randes eingebogen, die Ecken beim Männchen deutlicherals beim Weibchen. Oberfläche dicht und grob punktirt, die Flügeldeckenmehr runzelig, die Rippen fast erloschen. Asterdecke klein, stark punktirt,sparsam greis behaart, wie Brust und Bauch. Beine kurz, die der Männ-chen länger, und besonders die Füße viel stärker, auch die Krallen größer.Vorderschienen mit 3 Nandzähnen, Füße aber nicht erweitert, sondernunten nur dichter mit Borsten besetzt; sie und die Kniee rothbcaun. -

A n m. t. Die Art stünde vielleicht mit eben so gutem Rechte unterl'Iülocllloonia; wir zogen sie hierher, weil sie der vorhergehenden habituellungleich näher tritt, als irgend einer bekannten Philochlönie. —

2. I. Curtis hat in den l'ransaeticms ns l/w Dtnnenn Koelet,/as Lanckon xagl. 444, eine südamerikanische Gattung als lla-

cuvia c.iüiinioa von Valparaiso aufgestellt, welche sich von I.iogeuzsnur durch neungliedrige Fühler unterscheidet. DaS als sehr kurz, kür-zer als das zweite, angegebene erste Fußglied zeigt ihre nahe Beziehungzur zweiten Gruppe der vorigen Gattung, wovon ich dieselbe, wegen derFühlergliederzahl, nicht getrennt haben würde, weil bei mehreren Maeco-dactylidengattungen (dlüloebloeniii, Illeetris) verschiedene Fühlergliederzah-len auftreten. —

2. Gatt. UchkN'OV^EIVI.F lVoä.

tllüloeliloenia Des.

Der unterscheidende Charakter dieser Gruppe liegt in derAnwesenheit eines eigenthümlichen Geschlcchtsnnterschiedcs an denmittleren Füßen. Die Männchen besitzen am ersten Gliede der-selben einen von der unter» Endecke ausgehenden, gegen die Basiszurücklaufenden Haken, der mit dem Haupttheil des Gliedes einschmales, elliptisches Loch umschreibt, womit wahrscheinlich bei derBegattung ein Theil des weiblichen Körpers, vielleicht eben dessenMittelfuß, festgehalten wird. — Der Körper ist schmal, länglichzylindrisch gestaltet, das Kopsschild erweitert, selbst zackig, wenig-stens bei einer Art. Die Fühler bestehen aus neun Gliedern undsind ebenso gestreckt wie die Füße; die Mundtheile nur klein, aberscharf, die Unterkiefer spitz gezähnt. Der Vorderrückcn ist beträcht-lich gewölbt; das schmale, herzförmige Schildchen am Grunde senk-recht abgestutzt, aber etwas in den Vorderrücken hineingedrückt, sodaß neben ihm zwei scharfe Ecken des letzter» liegen. — Die Flü-IV- 2. 2