Band 
Erster Theil.
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00 INSTRUMENTE. DER APPARAT ZUR MESSUNG DER GRUNDLINIE.

durchgehende Visirlinie mit der Linie von der Mitte der Widerlagefläche t nach derMitte der Fühlhebclhnlbkugel zusammenficl. Die der Widerlage zugewandte stellen-de Fläche des Diopters trug nun eine kleine genau runde weifse Papierscheibe,welche conccntrisch um die Visiröffnung safs. Hält man nun das Auge hinter derOefl'nung, so wird das Rihl der Papierscheibe sich in der silbernen Spiegelplatteauf der Vorderfläche des Ansatzes X zeigen, und zwar conccntrisch die Fläche desKnopfes 6 umgebend, wenn die genannte Spiegelfläche die senkrechte Richtung aufdie Gesichtslinie hat. Die Spiegelfläche von X ist aber parallel mit der Fläche desKnopfes 6, wie früher schon erwähnt.

Für den Transport hat jede der 5 Stangen einen eigenen Packkasten. DieTh eile des Mafsvcrglcichcrs werden vom llalkcn abgeschraubt. Über die Fort-schaffung des ganzen siehe die Hiilf s appa r a t e.

Die allgemeinen und speciellen Rerichtigungen unseres Rasisapparats, die Aus-mittelung aller Werthe, die beim Gebrauche in IJctracbt kommen, übergehe ichhier, weil sie sich unmittelbar an die Erzählung der Messung der Rasis anknüpfen.Auch gebrauchen diese Gegenstände nicht vorausgeschickt zu werden; da sie nurein Mal, d. h. bei der Grundlinie, angewandt werden.

DAS MITTAGSROIIR VON DOLLOND .

Dieses Instrument ist dasjenige, mit welchem die in Vol. I. II. III. der Obser-vationes Dorpatenscs enthaltenen geraden Aufsteigungen beobachtet sind, undwelches in Vol. I beschrieben ist. Es kam im Jahre 1807 aus den Händen des Künst-lers nach Dorpat . Das Objectiv hat 51 Par. Linien Oefl'nung und 82§ Par. ZollFocallä'nge. Die 4 Oculare vergröfsern 52, 93, 132 und 173 Mal. Bei allen Beob-achtungen der Gradmessung ist 132 angewandt worden. Die Länge der Achse ist45 Par. Zoll. Sie ist von Messing; die Zapfen sind von Glockenmetall. Das cy-lindrische Rohr besteht aus einem einzigen Stücke, welches durch den Cubus derAchse durchgesteckt ist. Zwei konische Röhre, welche an den Cubus geschraubtworden, unterstützen das cylindrische, indem sie dasselbe in der Mitte zwischen demCubus und dem Ende umfassen. Das von mir gebrauchte Fadennetz besteht aus 5verticalen Fäden, die um 12,5 in Zeit des Aerators von einander abstehen. Zweihorizontale 30" im Rogen von einander entfernte Fäden durchschneiden dieverticalen. Die Durchgänge durch die Vcrticalfädcn werden in der Mitte zwi-