BEOBACIITUNGSMETHODEN.
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gleich die Yerniere um 50" für jeden Satz verändert werden. So sind z. B. am Stand-puncle Daborskalns die Oerter für Sestukalns Signal, das am meisten linksliegt, in den 6 Sätzen:
I. = 359° 55 ' 13"; II. = 15° 41' 0"; III. = 180° -f 30° 41' 27";
IV. = 180° + 45° 17' 12"; Y. = 180° + 00° 53' 22"; VI. = 270° -f 74° 48' 55",
in welchen also die verschiedenen Vernierstriche nach einander sind:
0' 13"; 1' 0"; 1' 27"; 2' 12"; 3' 22"; und 3' 55",
die eigentlich 0' 0"; 0 50"; 1' 40"; 2' 30"; 3' 20" und 4' 10"
hätten sein sollen. So genau aber ist es schwer, das untere Fernrohr zu ver-stellen, weil dasselbe, nachdem die Verniere genau auf den neuen Ort für einObject im obern Fernrohr gestellt sind, blofs vermittelst der freien Hand auf dieMarke gedreht und dann durch die Druckschraube p fcstgestellt werden inufs, wobeileicht eine kleine Verstellung vorgeht. Sehr bequem wäre es daher, wenn maneine kleine Azimutalverstellung des Netzes im Oculare des untern Fernrohrs durchzwei entgegengesetzte Schrauben bewerkstelligen könnte. In jedem Satze wirdnach jedem Objecte zwei Mal in der Regel eingestellt, und nur das ersteObject, womit der Satz angefangen, auch zum Schlufs noch mitgenommen, um da-durch der Conslanz des Instruments während des ganzen Satzes sicher zu sein; sodafs, wenn A, B, C zum Beispiel die drei zu beobachtenden Objecte sind, dieFolge der Einstellungen, A, B, C, A, B, C, A ist. Von den beiden Einstellungenwird eine immer von der linken zur rechten, die andere von der rechten zur linkenHand gemacht. Es hat sich indefs nie ein Unterschied hiernach ergeben, wie erdenn auch bei dem jetzigen Baue des Instrumentes nicht stattfinden konnte. Nichtselten finden sich in einem Satze mehr Einstellungen desselben Objects, vornehm-lich wenn ich mit den ersten, wegen optischer Schwierigkeit, noch nicht ganz zu-frieden war; auch ist mitunter die natürliche Reihenfolge der Einstellungen geän-dert, gewöhnlich wenn ein Object bald besser bald schlechter gesehen ward, einHeliotrop mitunter verschwand u. d. gl. m.
Am Universalinstrument sind immer zwei Lagen des Instruments zu unterscheiden,die eine wenn, indem man nach dem Gegenstände der Beobachtung hinsieht, dereingetheiltc Verticalkreis rechts von der Verticalachsc ist, die andere wenn links.Diese beiden Lagen werden im Tagebuch durch K. R. und K. L. bezeichnet. Siesind wesentlich verschieden, weil die Zapfen der Horizontalachse durch sie in ent-gegengesetzte Lage kommen, und ebenso der Werth des Fehlers der Gesichtslinie