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rent, und semlichen bösen Mutwillen getriben, die hattenvormals dick geredt: sie wollten allen Eidgenossen uf einenTag Kriegs genug geben, und begertcn daß die von Swyzund Glarus zu ihnen kommen, oder sie wollten zu ihnenkommen, als dann semlicher Mutwiller Art ist. Eswar aber nüt daran, und getorstent sich nit meh rü-ren, und war ihr Geschrey ganz dahin, und thatent auchdie von Zürich , die sie ufgewißt hatten, nit darzu, und miß.trn es alles wohl. Man ruft auch Peter Weibel zu Meils,darinn er auch war; ihn möcht aber nieman harfür brin-gen- Damit zoch Graf Heinrich von Sangans * *) ihnenengegen mit ihr Pancr und empfingen einandern gar fründ-lich, und beschach von Gottes Gnaden nieman nüt.
Daß sich die im Oberlande alle ergabent und swurentauch allenthalben.
Als nu die von Swyz und von Glarus zu Sanganslagent und das Land erobert hattent, da wurbent die Lütallenthalben an den Houptmann umb Fried und Gnade,und begerten ihnen zc swcren, das auch beschach. Alsokament sie allenthalben har und swurent, und mußtenvorab von dem Bürgerrechten smit^ Zürich stan; auchmußten absyn alle Verbott- und Richtungbrief, die sievormals mit oder wider Graf Heinrichen ihren Herrn ge-macht hatten. Und swurent damit gen Swyz und genGlarus mit mehr Worten, nach Lut der Eiden. Und ward
Mutwnler, Mutbwilligen. — getorstent/ dursten re. —ruft/ rüste, forderte heraus. — absyn, abgethan, aufge-hoben seyn.
*) Eine Handschrift liest hier noch : »und die Sitten," welchesdurch -aS folgende: ihr Paner bestätigt wird.