Band 
Erster Band.
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,564. einige Gebirge in dem Kanton Schweiz zu ersteigenim Stande war. In diesem Jahr verlor er auch seine aa>-zigjährige Mutter; immer hatte er sie aufs zärtlichste gc.pfleget, und ungeachtet ihres hohen Alters gicng ihm ihrVerlust noch sehr nahe. Um diese Zeit kam die Pcstseu-chc von Basel nach Zürich, von derselben wurden meh-rere seiner Landleute, unter anderm auch Theodor Bib-liander hingerafft. Bey dieser Gelegenheit schrieb Geß-ner über die Beschaffenheil und Heilart der Pestseuche.Ungeachtet er selber unverdrossen die Kranken besuchte,blieb er doch dieses Jahr von allem Anfall der Krankheit,befreyt. Indeß hielt ers für Vorahnung seines heranrü-'ckcnden Todes, als ihm im Traume vorkam, er werdevon einer Schlange gebissen, deren Biß er als Verhol-ten der Pest ansah.

Bey allem dem war er bey dem Krankenbette seinesVullingers so fleißig, daß dieser von der gefährlichstenKrankheit wieder hergestellt wurde.

So traurig als das vergangene Jahr sich geendigthatte, so viel Freude brachte Gcßnern der Ansang desI- "- 6 ; Von Kentmann, Zwinger, Joachim Camera,riuS, Leonharv Rauwvlf, ward er mit den größten Na,tnrseltenheiten, besonders mit allerley fremden Pflanzenbeschenkt.

Mitten unter weitaussehenden litterarischen Entwür-fen, unter welchen ihm die Historie der Pflanzen dieangelegenste war, empfand er je länger je mehr, daßsein irdisches Leben zum Ende nahe. Den nennte» Christ,Monat dieses Jahrs ward er von einer Krankheit ange,griffen; auf der linken Seile gleich über dem -Herzenzeugte sich eine kleine Beule; so gefährlich der Ort war,so wenig beunruhigend schien anfangs die Krankheit,da mit derselben weder Kopfschmerzen noch Fieber, nochandere Symptomen verbunden waren; auch fühlte er kerne