Band 
Erster Band.
Seite
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gab er sich in holländische Kriegsdienste; hierauf ward etEccretair beym Grafen von Marsigli; mit diesem reistteer nach Italien. Bey der Zurückkunst ins Vaterlandübctc er sich in der Mechanik und militärischen Baukunst;üuch leistete er dem Kanton Zürich im I. 1712. alsIngenieur nützliche Dienste. Im I. 1720. ward er alSProfessor der Meßkunst nach Padua berufen; der Rett,gion wegen nahm er diesen Beruf nicht an. Nachdem cezum zweyteumalr Holland, Frankreich, Italien, Teutsch,land durchreiset hatte, ward er im I. 17,2. Landschrei-bcr der Grafschaft Baden, im I. 17;;. Professor derNaturlehre, Stadtürzl und Eanonicus, an die Stelle sei,ncs verstorbenen Bruders. Ihm hat man unter anderendie historisch - critischen Anmerkungen über die Urkundendes Klosters Pftfcrs, die Abhandlung über die Bader»Würfel, verschiedene andere Aufsätze z. B. über den Nu-tzen der Naturgeschichte in der Arzneykunst, über die Was,ftrmetcvren, über den Ursprung der Berge, über dieSündfluth, über die figurirten Steine u. v. zu danken.Am wichtigsten sind seine Alpenreisen und die helvetischeAgrostographie. Ungeachtet der damals in der Natur,lehre noch herrschenden Vorurteile verdienen nichts destoweniger diese beyden Scheuchzcr alle Verehrung, daß siees gewesen, welche zuerst in Zürich die Newtomsche»Erfindungen ausbreiteten und mit der Fackel der Ersah-rnng den Dunstnebel aristotelisch, cartesianischer Grillenvertrieben.

Johann Karl Hettlinger.

Derselbe ward den 28 März rs-k. im KantonSchweiz gcbvhrcn. Das hettlingerische Stammhaus istHektttngcn, eine Burg zwischen Ruetschwil und Resten backim C. Zürich» Heinrich und Berchtolb von HelUingen waren