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«mmann Hettlingers. Im Jahr darauf reiste er nach Nürn-berg. Daselbst verfertigte er die Schaumünze des LandgrafenWilhelms von Hessen-Cassel, wie auch die Schaumünze derkönigl. preußischen Gcsellichaft. Er bekam das erste Ge-präg mit dem Diplom eines Mitgliedes. — Nach seinerRückkehr in die Schweiz vollendete er die grosse Schau-,münze des grossen Friederichs, ferner einen Schau,pfcnning auf die letzigefeyerte, einfiedeknche Engclwciheund das Medaillon für den Kanton Bern. Nie oberhat er sein Grabeiscn mit mehr Empfindung geführt,als da er im I. r?;;. seiner ihm allzmrühe entnßnenSchorno durch eine Schaumünze ein Denkmal stiftete.Auch kann man nicht ohne Rührung das Medaillon aufseinen Freund Kedcr betrachten.
Mir den Jahren nahmen Hettlingcrs Fähigkeiten nichtab. Sein König Georg II. in England, die KaiserinKönigin, Karl XII. König in Schweden, den er im 77stenJahr verfertigt hat» find hicvon unverwerfliche Zeugen.
In seinem Sittcn-Charactcr, wie in seinem Kunst-Character, waren Energie mit sanftem West», Hoheit-es Geistes mit Einfalt des Sinnes verbunden.
Ein raisonnircndes Verzeichnis, der HctllingerischcnSchaumünzen hat Joh. Casp. Füßlin im dritten Bandder helvetischen Künstlergefchichte geliefert. Auch sind ausdem Füßlinischen Werke obige Nachrichten entlehnet.
Johann Friedrich
Osterwald.
Derselbe war im I. 1664. gebohren. Die meiste Zeitseines vierjährigen Lebens hatte er zu Ncufchalel im Predig«amte zugebracht. Auf Befehl seiner Ober» verfertigte ereine neue Ordnung für die neuenburgifche Kirche. Nicht