schalt in Zürich- In dem dritten Bande ihrer Schriftensteht von ihm eine Beschreibung einer neuen Zubereitungoder Saturation der Krebsaugcn und des Gebrauchs der»selben in verschiedenen, sondcrheitlich hitzigen Krankheiten.
Diele Jahre lang bekleidete er die Stelle eines DecanSden dem medicinischen Collegjum zu Lucern. Auch erhielt«r im Jahr r?;? den Ruf als erster Pbystcus nach Frcv-durg, und im Jahr 1744 gleichen Ruf nach SolothurmIn diesen beyden Städten Hielt ce sich ziemliche Zeit auf undwurde in letzterer mit dem heimlichen Bürgerrechte beehret.Im Jahr 1750 trug ihm der Rath zu Lucern auf, den Artil-leristen Vorlesungen in der Jngenieurkunst zu hallen.
Mit heranrükendem Alter zeigten sich bey ihm viele Lei-besbcschwcrden, besonders auch ein heftiges Zittern derGlieder. Im Jahr 1754 verließ er daher Lucern und be-gab sich zn seinem Sohne nach Ruß-vcil; hernach nachSurfte, und endlich nach Münster. In der ländlichen Ein-samkeit war er nicht müßig / sondern gab seinen Patientensteißig schriftliche und mündliche Rathschläge. Sein Ge-dächtniß blieb ihm bis zu seiner lezten Krankheit ausscror-drntlich getreu. Den s. Jul. 1768 lähmteihm ein Schlag'guß die rechte Seite und beraubte ihn der Sprache. De",8. August. 1769 überfiel ihn ein Steckflvß. Er starb andemselben den 16. Scpt. in dem vier und achtzigsten Jahre-Den 18. wurde er in der Stiftskirche zu Münsterbestattet.
Ausser seinen schon erwähnten Schriften bemerken w>r»och folgende:
In den pb^s. meä. dlat. Lurios. Vol. IV?
Obiorvstio <le inlolit» xartu? kumsni via, leu lceftratoetus per »rmm excieis.
Le Zimstr» Lurntioas xer c^uitationsm LuccsssvxiitlH'L.