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Skanran, den Verfasser der Schrift für ä« lL8m6e, die Stelle eines Sekretairs. Diesen Gesandtenbegleitete er nach Mailand, und hernach im Jahr 1714über Holland nach England. In gleichem Jahre nochbegab er sich nach Wien, als LegationSsekrctair bey demenglischen Gesandten, Lord Cobham. Nach Abreise desLords besorgte er in Wien zwey Jahre lang ganz alleindie englischen Angelegenheiten. Als Ausländer, hatte erkeinen Anspruch auf öffentliche Aemter, erhielt aber eineansehnliche Besoldung, und den Zutritt zu den Berath«schlagungen. Inzwischen hatte er nicht wenig Einflußbey dem Kongresse zu Cambray, dem er persönlich bei.wohnte. Wegen seiner Verdienste wurde er im Jahr1720 von dem Könige Georg I. zum Ritter geschlagen.Der König schickte ihn mit den wichtigsten Aufträgenals außerordentlichen Minister nach Spanien, Frankreichund Polen. Aller Orten empfahl er sich so wol durchgründliche Kenntnisse als einnehmende Beredsamkeit undLebensart. Von den auswärtigen Höfen kam er in seinVaterland als vaterländischer Bürger zurück. Im Jahr,7;6 halte er das Vergnügen, hievon seinen Mitbürgernthätige Beweise zu geben. In diesem Jahre war wegendes Lachs-Fanges zu Klein-Hüningen zwischen Frankreichund dem Kantön Basel ein Strcithandel entstanden. Zur Bey»lequng desselben reiscte der Ritter Schaub nach Paris. ZurDankbczeugung für seine wohlthätigen Bemühungen be»ehrte ihn unterm 16. Jänner 17;? der grosse Rath seinerVaterstadt ganz ausser der gewöhnlichen Ordnung "U*dem Beisitze bey dem täglichen und geheimen Rathe. Hierdas Diplom, das ihm hierüber mitgetheilt worden.Demnach Wir Bürgermeister, klein und grosser Rathder Stadt Basel in reife Betrachtung gezogen ^
,> treffenljchen Dienste und sonderbaren geneigten Wille '„ welche unser getreue liebe Bürger, der wsledle u