Band 
Erster Band.
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von grösserer Wichtigkeit zu geben, indem er eine auchblos einheimische Angelegenheit selbst in die auswärtigenzu vcrwikcln bemüht war.

Im Jahr >74». vermählte er sich mit Madame vonBüsson, der Wittwe des Herrn äs keime, Lkevalieräe 8t. 8a-x>koriri. Aus dieser Ehe hinterließ er zwo Töch,lern. Er starb zu London den 27. Februar >758.. ZumAndenken seiner Verdienste ließ der Rath zu Basel imJahr 1772. sein Portrait in der öffentlichen Bibliothekaufstellen.

Daniel BernouNi.

Er wurde Anfangs des Jahres 1700. zu Grbningengebohrcn, woselbst damals sein Vater, Johann Bernonlli,den mathematischen Lchrstuhl bekleidete. Im sechstenJahr seines Alters kam er mit seinen Acltcrn nach Basel;im I. 1716 erhielt er die Würde eines Magisters; zurErweiterung seiner medizinischen Kenntnisse begab er sichim I. 17'ii. nach Heidelberg und machte sich denUnterricht des vortresilchen Nebels zu Nutze. Von Hei-delberg zog er nach Straßburg; hier wiedmete er sichder Zergliedcrungskunst und dem Studium der Wundarz«ncy. Im I. 1720. kam er nach der Vaterstadt, Bast!zurück; als Liccntiat der Arzncykunst haue er eine akademi-sche Streitschrift vom Athemholen vcrthäldlgt. Dasväterliche Beyspiel und das Beyspiel eines ältern Bruders,Niclaus, vornemlich aber seine angcborne Neigung füh^tcn ihn vorzüglich auf die mathematischen und pkw^scheu Wissenschaften. Nicht ganz indeß setzte er die Arr«ncykunst bey Seite; um sich in dieser Knust zu üben,hatte er sich im I. 172z. zu Michclotti nach Venedigbegeben. Im I. 1724. verfertigte er einige MathematikAbhandlungen, grossentheils polemischen Jnnhalts;