gcs Verzeichnis seiner Schriften findet man bey MenselUNd in den ^tkenis rsuriciz.
Schon im I. 17;r. hatte er die Universitätsbibliothekmit rußlschcn und andern Münzen von Erz, Silber undGolde beschenkt ; im I. l?6-. vergabte er in den akade-mischen Schatz fünfzig neue Louisd'ors zur Unterstützungdurchreisender Studierender. — Er starb den 17. Märtz1782.
Leonard Eüler. *
Seine Acltern waren Paul Eüler, Pfarrer zu Riehenunweit Basel, und Margaretha Brukner; das Licht derWelt erblickie er in Basel den i;. April 17»?. DieKindheit brachte er auf dem Lande zu. Je näher er derNatur war, desto frühzeitiger legte er sich auf Erfor-schung ihrer Geheimnisse. Ungefähr im vierten Jahredes Alters war es, als er eine Gluckhenne beobachtete undund unter ihren Flügeln aus den Eyern junge Hüncrhervorkriechcn sah. Er schmeichelte sich, dieser Gluckhenneihre Kunst abgelernt zu haben; in Geheim also sammelteer aus den Nestern die Eyer, legte sie in einen Winkeldes Hauses, setzte sich unbeweglich darüber und girngnicht weg, bis er nach langem, ängstlichen Suchen von denAcltern gefunden wurde. Als sie ihn um die Absicht seinerBemühung befragten, antwortete er: er habe junge Hü."er ausbrüten wollen. Sein Vater, ein chmaligcr Schü,ler des Jakob Bernoulli, gab ihm die erste Anleitunglu der Naturlehre und Meßkunst; hierauf wurde der Jung,H'ng zur Fortsetzung seiner Studien auf die hoheSchule in Basel geschickt; seine Lieblingsgcschäfte blieben
* S. den /Viipenilix zu den ltrdsnis ttkuiici«; s. zr. folg»Wie auch Jvl). Bernoulli Reisen durch Rußland, iVterBand.