Venus ausgeschickt wurde«; diesen Durchgang beobachteteer zu Orskava, in der Provinz Orenburq, bey demFlusse Ural; auf dieser itttcrariichcn Wallfahrt maßund beschrieb er einige Gegenden des rußsschen Reiches,z. B- T'chercask, Dmilry, Taganrock, Krcmentschnck,Saporogskaya, Sjcischa, Samara, Perewotolschna,Gluchow u. a. — Seither diente er un Kriege gegen dieTürken. Noch von ihm find verschiedene Abhandlungenin die neuen Commentarren der Petersburger - Akademieeingerückt worden.
Ioh. Rudolf Schmid.
Ioh Rudolf Schmid ist von adelickien Aeltern Ao.in dem uralten Schmidischen Stammhaus zumEchwarzenhorn zu Stein am Rhein gebohrcn. SemVater war Felix Schmid, Stadlhauvlmann und Se-ckclmeister, gebohren Ao. rzz-z. starb auf dem HammerJsscnbach im Kleggäu Ao. 1598. *) Er hatte 4 Frauengehabt, mit welchen er 14 Kmdcr erzeuget, ncmlich 10Söhne und 4 Töchtern. Unsers Schmids Mutter warFrau Elisabeth Hürus von Konstanz, OnophrinsHürus, des Raths daselbst, und Katharina Ehmgern,Tochter eines Mcmmingischcn Patriciers; sie war diele;te und lebte nach seinem Tode noch ;; Jahre imWiltwenstandc, und starb Ao. > 6 ,i.; sie gcbahr ihm 6Sohne und 2 Töchtern; unter den Söhnen war er derdrittjüngste. Nach dem frühzeitigen Tobe seines Vaterswurde er zur Schule gehalten, allein seine vornehmste
* Dieses Bergwerk hatte er von dem Landgrafen Rudolfvon Sulz im Kleggäu in Bestand genommen; er war m»uglücklich dabcv, und mußte sein meiste? Vermögen auloptcrmda er sonst ein sehr bemittelter Mann war, und »coeanderm auch Güter zu Stammen hatte, wo er sichgeraume Zeit aufgehalten.