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Zweyter Band.
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Mrde er von dem Churfürsten in der Pfalz in seiner kez.kn Krankheit auf der Eile nach Heidelberg berufen, undauch von ihm zum Leibarzte erwälc. In gleichem Jahrenahm ihn die kaiserlche Akademie der distur« Luriolsrum,Unter dem Namen Machaons M. zum Mitgliede an. Auchbereicherte er die Verhandlungen dieser Akademie mit sehrinteressanten Beobachtungen. Im I. 1691. hat ihn derChurfürst von Sachsen, welcher bey der Armee in Schwa-ben an der Lagersucht krank war, zu sich: er durfte aber denHerzog von Würremberg; der die gleiche Krankheit hatte:Uicht wol verlassen. Mit ungemein grosser Praxis verbander die writläuftigste Korrespondenz. Auch.war er ein eifrigerLiebhaber der Anatomie. Bey Höfen und zu Hause warsie, wie er selbst zu sagen pflegte, für ihn Oüum äv'.cM.rnum. Altes, was er so wol bey den anatomischen Versu-chen als bey dem Krankenbethe beobachtete, schrieb er sorg-fältig auf. Ausser seinen gedruckten Schriften hinterließrr daher einen wichtigen Schatz von Handschriften.

In den lezten vier Jahren konnte er wegen Engbrü-stigkeit nicht länger reisen, und endlich wenig mehr außer demHause gehn, besorgte aber seine Patienten nichts desto we-niger durch schriftliche Anweisungen. Sein Ende erfolg-te den 28. Jenner 169?. Er starb, — wie das Basier,Lexikon sagt, — an einer Brustwassersucht, die aus ganzsonderbaren Ursachen herrührere. Diese Ursachen fandman, nach Anatomicrung desselben, gerade so, wie er sievermuthet hatte. Hierüber drückt sich der Herr von Hal-ter folgender Gestalt aus: Lx loaxo mslo morisi» zuMrineläi cvrxms luum, guv etrum born tenio ollere kgMmisVsris klierst.*)

Im 1.1650. hatte er sich mit Barbara Rink von Wil-benberg verheyram. Von neun Kindern, die sie ihm ge-S. Hallere LiKUotd. xrsetlc». 1. M. S. 6;.

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