Band 
Zweyter Band.
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daß er sich an diesem Orte grosse Verdrießlichkeiten Mir,den u erde. Martyr wußte ihre boshaften Absichten zuvereitle», und sich ganz die Liebe der Bürger zu Lueca ei-se» zu machen. Unte seiner Aufsicht befanden sich daßigeTctzulcn m btühenoem Zustand. Auf denselben unterrich-tete Paul Lacist von Verona in der lamniichen Sprache;Celsus Marünengoim Griechischen; Emanucl TremelliuSim Ebräischen; Martyr selber erklärte die Briefe des Pau-lus , auch predigte er fleißig.

» Dieser Zeitpunct in Martyrö Leben berührt der obenangeführte/ verdeutschte Eorbonnist in folgenden Worten:» Nachdem er seine Irrthümer wiederruffen/ ist alles durch» Mühe und Fleiß seiner Freunde / der er damalen zu Rom»viel hätt/ gestillet und befriedet worden; über dieses« nicht lang ist er wieder zu dem Amt und Dignität bc.»fürderet worden / alle so Augustinerordenö visitiren. In» solcher Dignität hat er viel ihrer Aempter / sonderlich»die er strafwürdig und eines bösen Leben fand, entsetzt.«Insonderheit aber einen alten Mann/ der dem ganzen-- Orden vor Jahren wol fürgestanden war / mit etlichen«seinen Gesellen / verschuffe er durch Falsch und Betrug»in ewige Gefängnuß, darin« er auch gestorben ist. Son,»sten aber weil er in diesem Ampt gewesen, hat er viel» Bruder über alle Maß verirr / wider welche er mehr»aus Neid sie zu peinigen und zu plagen / dann auö lieb»zu bessern nnd zu strafen getrieben. Aus welcher Ursachen»er von gemeldm Dignität abgcsezt, und Meinem Prior,, St. Fridiani gemacht worden.«

Zu Genua» woselbst sich das General-Capitel ver-sammelte. zog sich ein grosses Ungewitter über seinem Haup-te zusamen. Vor diesem General-Capitel sollte er sich per-sönlich wegen Ausstreuung vermeintlicher Irrlehren recht-fertigen : allein sorgfältig wich crö aus / und dachte lieberdarauf, wie er aus Italien wegkommen und irgendwo un»