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Zweyter Band.
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Im I. 1562. edirte Conrad Hubert bey Oporin ditUlkorism R. Lucsri L ?. sssgli. Im Anhange befindetsich ein Schreiben des Jacob Calfhillus an den Bischof zuLondon, Edemund Grindall, das wir hier verdeutscht imAnszugc mittheilen wollen.

Nach der Verbannung der Kardinal Polus, heißt es,schweifte er Jahre lang herum, bis er im I. 1554. vonLer Königinn Maria nach England zurück berufen wor-den. Sogleich erneuerte er die päbstlichen Gebräuche, dieEduard VI. abgesckaft hatte. Unter der Regierung die-ses Monarchen lehrte zu Oxford Peter Martyr Vcrmilio.Die Gattinn dieses Gelehrten starb im I. i;;r, undward als eine fromme und wolthätige Matrone von jeder-mann bewäint. Von dem Kardinal aufgehest, hielten ei-nige katholische Prälaten ängstliche Nachfrage, in was füreinem Glauben die Ehegenoßinn des Peter MartyrS ge-storben. Aus Haß gegen diesen, verfolgte der Kardinalauch jene noch in dem Grabe. Er schrieb an den DechantMarschall: Weil die Leiche der Catharina Vermtlio nebenden Reliquien der heiligen Fridesuida beygesezt sen, somüsse sie hervorgcscharrt werden. Es geschah, und unterden abscheulichsten Unfugen, wurde die Leiche in unreinenKoth hingeworfen. Unter der Regierung der Königin Eli-sabeth aber holte man sie in einem Stall des Dechanten,noch unverwesen, aus dem Unrathe hervor, sammelte dieGebeine in ein Gefäß und ließ sie von den Küstern bewa-chen. Inzwischen entdeckte man in dem abgelegenstenWinkel der Kirche die Reliquien der heiligen Fricdesuide.Ich vermischte sie mit jenen Gebeinen der Catharina Ver-milia und Anfangs des Jahres 1591 ließ ich sie bey einan-der begraben. Am nächsten Sonntag hielt Rogerson zumAndenken von Peter Martyrs Ehegenoßinn öffentlich eineerbauliche Leichenrede.

Ioh,