sehr viele ganz keltische Wörter. Unvermerkt gründete sichsein System von dem gallischen Ursprng der Helme«.Endlich brachte er es so weit, daß er eine Karte von demalten Helvetica verfertigte. Auf dieser Karte befinden sichwehr als 1202. keltische Namen. Bochat spürte nun un-ter den Galliern das besondere Volk auf, von welchemdie Helvctcn abgestammt wären. Dieses Volk fand er indem S warm der Gallier, welche in Roms zweytem Jahr-hunderte aus dem südöstlichen Gallien auswanderten. DieAuswanderung geschah unter Anführung des Bellovesusund SigovesuS, auf Befehl des gallischen Königs Ambi-M. Die helvetischen Streifhorden hält Bochat für dieHelvii beym Cäsar, die Helm beym Piinius, die Helouideym Scrabo. Gegen seine Hypothese erhob sich ein Geg-ner in dem fünften Bande der riouveüe Lldliotkegus 6er-wsniqus. Bochat antwortete ihm in dem ßovrnal blelve-Ugue vom Jahr 17^. Gänzliche Gewißheit darf man beyElchen Untersuchungen schwerlich versprechen Wachterscitet den Namen der Helmen von Eip oder Alp, und be- 'ten, besten, d. i. warren, wohnen, her. Helmen warenalso Alpenbewohner.
Sehr interessant ist auch Bochats Remoire lurle 6onveK-tus cle l'llelveus. Die Abhandlung dient zur Aufklärungsilier alten lateinischen Jnnschrist die aus dem Rathhauseiu Lausanne aufbewahrt wird. Der Marnwrstein wurde'm Jahr i7;y. am See bey dem ehmaligen Hafen Vidigefunden. Die Schrift lautet also: 8o!i 6emo nunse 8s-
orum ex vow pro 8sIutS ssvZMorum k. Lloä 6orn. kri-Mv8 Lurator Vicanor 6ousonnenllum It. Imil. vir äu-
Lullgl o. 6. II. Lonventus llelv. V. 8. 6. Die alte tcl-tische Gewohnheit die Landesangelegenheiten in öffentli-chen Versammlungen zu behandeln, ward, mit dkr Geneh-wigung der Kaiser, auch unter der römischen Botmäßig-keit beybehalten.
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