Band 
Zweyter Band.
Seite
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Ausbreitung der Weisheit und Tugend und zur BeM«rung der menschlichen Glückseligkeit hinderte seinehett eben so wenig, als seine gefällige Fröhlichkeit hinderte.Jm Aprill 177; hakte er von Ludwig XV die Erlaubniß erhol»ten, unter dem Namen einer Kriegsschule ein akademischesErzirhungshaus für die protestantische Äugend in Colmaranzulegen. Alle seine Zerr und alle seine Kraft wtcdmetter diesem Institut. In Zeit von fünfzehn Jahren wur»den in demselben gegen 2?» Zöglingen gebildet, wovonviele/ wo nicht die mehresten seinem Hause und ihrenFamilien Ehre machen. Da ein ansehnlicher Theil dieserZöglinge Schweizer waren/ so verfchaften diele Verbirudüngen Pfcffeln / obwol er noch Ausländer war/ denEintritt in die helvetische Gesellschaft; sie verfchaften ihmendlich das schweizcrsche Bürgerrecht. Im I. r-8- er«hielt er das Bürgerrecht der Stadt Viel/ und im Jahrdarauf in eben dieser Stadt die Aufnahme in den grosisen Rath. Wie sehr er diese Ehre verdient habe/ undwie sehr er dafür erkenntlich gewesen, beweisen unter«nderm theils das Dankopfer, das er seinem neuenVaterlande im I. i?8r durch die der helvetischen Ge»fellschaft gewiedmete Sammlung seiner Fabeln gebrachthat, theils auch die vortresiiche Rede, womit er «Mr?8; bey der erwähnten Gesellschaft seinen Vorsitz«röfnete.

Schon im I. 17«; war er auf eine ihm eben st>Unerwartete als schmeichelhafte Art zum fürstlich Hessen»Darmstädtischrn Hvfrath, und im I. 1788 zum Ehren»mitgliede der königl. preußischen Akademie der Künstevon Berlin ernennt worden.

Eine neue und mit einem zwenten Baude vermehrteAusgabt seiner poetische» Versuche erschien im I. 17N-bey Haafe dem jünger» zu Basel. Je vortrefficher dieseGedichte find, desto verführerischer sind in denselben einige