v üchtungen und Versuche seines Meisters, und er entdeck-te neue Bemerkungen; dieselben theilte er Reaumürn--mit; dieser antwortet ihm aufcine'Weise die den Iüng-"lmg in seinen Studien ungemein ermunterte. Seither--war Bonntt Tag uud Nacht mir seinem Mirroscope be-" schäfftigt, und daher kam die Schwäche seines Gesichtes.
Georg Joachim Zollikofer.
Er wurde zu St Gallen am 5. August 17;« geboh-ren. Sein Bitter David Anton Zollikofer, ein eben sosicher als aufgeklärter RechtSgclehrter, verschafte ihm"kcht nur eine sehr gute litterarische und moralische Erzie-öu»g, sondern er gab ihm auch in seiner Person das Bey-Ael der thätigsten Menschenliebe und geläutertesten Fröm-migkeit. Nachdem der Jüngling auf dem Gymnasium inVaterstadt den Grund zu den Schulkcnntnissen ge-'kgtt harre, begab er sich, zur Fortsetzung der theologi-Studien, auf die hohe Schule nach Frankfurt amdkayn, alsdenn nach Bremen und Utrecht. Hier wied-^ sich mit Eifer nicht nur der Gottesgelehrtheit,smner Hauptwissenschaft, sondern sehr fleißig studirte^anch die klastischen Alten, die Philosophie, die schönenWissenschaften, die neuere deutsche Litteratur, die bestenHilfskenntnisse zur Bildung des Seelsorgers und Predi-Dadurch hatten schon seine ersten Versuche in derAanzelberedsamkeit eine ganz ausserordentliche Energie undAnmuth erhalten.
Noch sehr jung kam er als Prediger nach Murtenlm ksi8 äs Vsuä: bald hernach erhielt er einen bessern'Auf als Prediger nach Monstein in Pündten. Auch hier