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Hans Caspar Hirzel.
Derselbe ward gebühren den 21. März 1725. Er hal-te das Glück, in der Person seines Vaters, StatthabHirzels, das Vorbild republikanischer Tugend zu sehn- <Im I. >74;. hatte dieser würdige Vater den DerMeines Amtmanns zu Kappet erhalten. Daselbst bekam un-ser junge Hirzel den ersten Geschmack sowol für die An-muth der unverdorbenen Naiur als auch für landwirt-schaftliche Bemühungen*) Von dem grossen LittcratMInsvceror Simler, empfieng er Unterricht in der classisch^Litteratur. Mit dieser verband er durch glücklichen Zu-fall das Studium der besten Dichter unter den Teut-schen. — Nach Beendigung der Amtsverwaltung kam ^mit seinem Vater nach der Hauptstadt Zürich zurück. ,mehr steng sein bisheriges Naturstudium an, gelehrter uitphilosophischer zu werden. Um so viel lieber wählte er dtUBeruf eines Arztes aus, je mehr dieser Beruf unzertrenn-lich mit der Untersuchung der Natur verbunden ist- ^An Chorherr Geßner fand er einen eben so aufgeklartenals treuen Wegweiser. Bevm Unterrichte wurden ^Schriften eines Wolf, Linne Boerhaave zum Grunde ge-legt. Sehr flüssig übte er sich auf dem anatomischen Schon-platz ; im I. 1744. las er daselbst über die Sinnen.
Die Neigung zu den schönen Wissenschaften füh^ihn zu Bodmer, den er als seinen Soeraies verehrteliebte. Bey diesem socratischen Lehrer gewöhnte er sich/das Schöne nicht änderst als in Verbindung mit dem En-ten zu lieben. Von Bodmern lernte er die ersten Elemen-te der StaatSkunst und der vaterländischen Geschichte; derMterrtcht war also beschaffen, daß er das Herz zur Nach-
-') Man sehe die Wirthschaft eines philosophischen Bauren, i-N'wir auch die neu? und vermehrte Auflage vvm 1 .1774-