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ler gerne beystand, schenkte Zimmermann, dessen Fähig«keilen und Fleiß ihn bald einnahmen, seine ganze Liebe:Er nahm ihn in sein HauS auf, und leitele den Lieblingmit väterlicher Hand auf der gefährlichen Bahn. Hierhatte Zimmermann das Glück Augenzeuge der glücklichengrossen Versuchen und Untersuchungen zu seyn, mitdenen Hall er in der Anatomie und Physiologie Epochemachte: mußte dann nicht bey einer solchen Erziehungdas junge Genie rum Mann, zum grossen nützlichen Arztanwachsen!
Die Abhandlung über die Reizbarkeit, welcheer bey feiner Beförderung zur Dockorwürde in der Arz-tieykunst lm I. 17^1. in Göttingen herausgab, verschaffteihm ichon beym Antritt der Schriftstellerbahn einen gros-sen Platz unter den theoretischen Aerzten.
Er kam darauf in seine Vaterstadt zurück, welcherer in der ausübenden Arzueykunst wichtige Dienste leistete,wodurch er seinen Ruf in diesem Fache durch einen gros-sen Theil der Schweiz ausbreitete.
Doch war diese Sphäre für einen so thätigen Mannzu klein, er füllte manche Stunde mit Bearbeitungwichtiger Schriften, und mit einem ausgedehnten, fürseine Freunde so wichtigen als erquickenden Briefwech-sel aus.
Im I. 1768. folgte er einem Ruf als königl.Großbritannischer Leibarzt nach Hannover; wo sich ihm«ine weitere Bahn als Arzt zu wirken, durch den nördli-chen Theil Teutschlands eröffnete. Eine ununterbrocheneZerstreuung, welche ihm sein unermüdetcr Fleiß verschaff1 e, ist und war immer das Mittel, den Kummer zu mil-dern, den das härteste Schicksal, das ihn mit dem Todseiner Geliebten, die ihm alles war, und die er im A,770. verlor, auf eine traurige Weise zu verfolgen an-sicng, ihm machte. Eine Reihe von Ungemach mußte