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Zweyter Band.
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de§ Kayftrs Maximilians und Braut KönigS Karls IX.ö's Nimegen begleitete; auch hatte er Thurneisscrn auf-Sttragcn, eine Apotheke in Münster anzulegen: allein die-ser wollte zugleich ein ansehnliches Laboratorium bauenUnd schaste die nöthigen Gefässe an. Dem Bischof schie-nen die Unkosten zu groß; Thurneisser machte ihm Vor-würfe, daß er nicht freygebig genug sey; er sagte, daß^ nicht langer grossen Herren umsonst dienen wollte,werden, müßte er eine bequemere Gelegenheit suchen,seine übrigen Schriften druken zu lassen. Zu diesem En-^ hin, besonders zur Besorgung der Ausgabe seinesWerkes, Bison, oder der Beschreibung von den Wassernhegab er sich nach Frankfurt an der Oder. Unter allen sei.

Schriften harre er sich durch dieses Buch, Pison,durch seinen Kalender und durch sein Kräuterbuch denListen Ruhm erworben. Im I. wohnte er zu^ankfurr an der Oder bey dem Buchdrucker Eichhorn,^selbst traf ihn auf der Durchreise der oben erwähntes^af Johannes von Schlick an; in dessen Gefolg gicnger nach Prag zum Kayser Maximilian, um das Privi-wgitiin zum Verlag seines Buches zu suchen. Hieraufbegab er sich nach Frankfurt zurück. Wie der ChurfürstJohann George von diesem Wundermauu und seinemunter der Presse befindlichen Buche allerley vorthelhasteNachrichten hörte, so ließ er die gedruckte und einige un-^ druckte Bogen holen. Thurneisser war so einfältig nicht,er nicht sollte die Bogen, welche die Flüsse der Markund deren unerkannte Reichthümer betrafen, vor andernargelegt haben. Er hatte diesen, so wie vielen andernAussen, in allen Stäken mehr beygelegt, als er jemalsr Wahrheit beweisen konnte. Selbst die moralischen. ^enschaften der Märkischen Wasser sind ihm nicht Ver-ben geblieben. Cr sagt im Pison S. ;6;. erster Aus-^ de: „ Die Hauet hielt tu ihr nichts besonders, ein