oder Attiswalder-Badordnung heraus. Auf dem Titelnennt er sich Leonard Thurneiffcr, jeziger Zeit zu Rom. Imfolgenden Jahr gab er, vermuthlich zu Köln, einen Ka-lender mir seinem Wapen m einem schlechten Holzschnittund mtt einem Vorbericht von der Magie in deutscherSprache heraus. Er soll im I. i;s?. oder y6. in einemKloster zu Köln gestorben seyn, und vorher gebeten haben,daß man ihn neben dem Albertus Magnuö begraben möchte.
Das Verzeichniß seiner Schriften, so wie seine aus-führliche Lebensbeschreibung und Charakteristik findet manin Moehsens hochschätzbaren Beyträgen zur gelehrten Ge-schichte in der Mark Brandenburg. 4to. Berlin bey De-ior. 178;. Damit vergleiche man das Verzeichniß in Her-iogs aäumtzrm. Lruäitor. ö-ilil. apuä. Lxreros celebrlum,
f- 154.
Peter Joseph von Rivaz *.
Riva; rrblikte das Weltliecht zu St. Gingoulph imuntern Waliis den 29. Merz 1711. Sein Vater, Ste-phan von Rivaz, harte bey der Thronbesteigung des Kö-u>gs von Sardinien, Carl, Emanucls, diesem Königeals Kronvasscl gehuldigt. Der junge Rivaz vollendete!U Chambery seine akademische Laufbahn. Schon in sei,nem sechzehnten Jahre äusserte er vorzügliche Neigungfür die Mechanick, und diese Neigung unterhielt er bissem Ende. Noch war er erst zwanzig Jahre alt,"ls ihn, r^r Vater in der Rcpubück Wallis sein übrig«keitliches Amt abtrat. Nicht lange hei nach aber überließ*r dieses Amt einem Bruder, und wiedmete alle seine
* Ein Auszug aus dem triemoire killorigue, das Herr Ge-nrral, Baron von Zurlauben, verfertigt, »lud mir gütigMttgethellr hat.