Band 
Der Fische erster Theil.
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Der Stechroche.

den Fisch selbst bleibt er immer ein sehr wichtigesGeschenk der Natnr. Denn er kann sich seiner nichtnur zur Vertheidigung bedienen, sondern er brauchtihn auch, um die Fische, nach deren Fleisch ihm ge-lüstet, damit anzugreifen. Selbst der Hapfisch, sobehauptet wenigstens Plinius , soll nicht ganz sichervor ihm seyn. Alle Jahre bekommt er einen neuen,und wirft den alten, wie der Hirsch seine Geweihe,weg. Gemeiniglich steht dieser noch so lange nebendem neuen, bis er stark genug ist. Die gütige Na-tur wollte, der Stechroche sollte nie ganz wehrlosseyn, und darum mußte der alte Stachel so lang anseiner Stelle bleiben, bis der neue brauchbar ist.Man findet diesen Rochen nicht mehr als ic Ps.schwer. Seine Haut ist glatt und schleimig. AufdemRücken sieht man die Lage der Rippen. Seine Farbeist olivenbraun. Von der Güte des Fleisches kannman nur wenig rühmen. Es ist zäh und unverdau-lich. Die Leber aber wird für sehr schmackhaft ge-halten. Man träufelt aus ihr an der Sonne einDhl, das gegen Gicht und Kratze sehr heilsam seynsoll. Die Brasilianer und viele Jnsulanerdes stillenDccans schiften mit dem Stachel ihre Pfeile undSpieße, und hohlen so also, ohne Waffenschmiede