Nadelstsche. 1-M
Bau des Maules, daß die sieben Mitglieder dieserGattung von alle» andern leicht unterschieden wer-den können. So fest, als waren sie zusammenge-wachsen , liegen ihre Kinnladen auf einander, undbilden den cylinderförmigeu Schnabel, dessen vor-dere, kleine Öffnung, durch einen am Ende der un-tern und weit bcweglicheni Kinnlade befindlichenDeckel, genau verschlossen wird. Umsonst wird manin ihrem Munde eine Zunge, Zahne, oder sonst et-was Rauheö zum Zermalmen der Speisen suchen.Sie können sie auch gar wohl entbehren, da sie vonWürmern, Wasser-Jnseclcn und Fischbrut leben,was alles an sich weich genug ist. Dicht vor den Au-gen liegen die fast unsichtbaren Nasenlöcher, und diegroßen gestreistenKiemendeckel halt rings herum ei-ne Haut am Rumpfe fest. Schrzart und röhrenför-mig ist die im Genick befindliche Kieineuöffnungund vieleckige Schuppen bedecken den Rumpf. DieFlossen sind alle ziemlich klein. Nicht weil von denKüsten des Weltmeeres und der Ost-und Nordseehalten sie sich auf, und bleiben gern am Grunde.Man fangt sie gewöhnlich mit andern Fische» imNetze, doch darf dieses wohl enge Maschen haben,wenn nicht hier und da einer wieder entwischen soll.