Band 
Der Fische erster Theil.
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Der Nadelfisch.

wußte auf eine andre Art zu sorgen. Im Früh-jahre geben sich die Schilder am Lauche , hinterdem Aster, auseinander, und bilde»zwei,'Wände,uut.r denen eine Blase mit einer Menge vou Epernsichtbar wird. Di'se Blase isi nichte anders, alsder sich allmählich, durch die in ihm anfschwellendcnEyer, ausdehnende Rogensack, sobald sich diese zuentwickeln anfangen. Endlich springt er aus, unddie Mutter schultet ihre Embryonen nach und nach,so wie sie früher oder spater reifen, lebendig in dieWelt. Fast mochte man hier an die Krebse denken,die auch in ihrem zarten Iugendalter unter demSchwanke ihre. Mutier ooüenls ausgebrütet wer-den; oder auch daran, wie die Natur der gänzlichenUnfähigkeit des DentelrarzeS dieIungeu bis zur Ge-burtsreise im Leibe zu beherbergen, dadurch vor-trefflich abhalf, daß sie ihnen eine sichre Herberge ineinem bey andern Toteren ungewöhnlichen Sack an-wies, worin sie ein bequemes, wanncsLager finden.

Vom Werth und der Wichtigkeit der Nadel-fische isi wenig zu sagen. Ihr Fleisch isi nicht ge-nießbar. Aber als Ke d. rfischc, wozu sie ihr zähesLeben sehr brauchbar macht, leisten sie ganj gute-Dienste.