156 Drachensische.
Abänderungen sprach, in die gebührenden Schran-ken der Bescheidenheit zurück. Schlechterdings un-denkbar und unbegreiflich ist für den Versiand desMenschen, und wäre dieser auch der scharfsinnigste,jawohl für höhere Geister, die Summe von Mit-teln, die der Urheber aller Wesen hat, um die Wel-ten, die aus seiner Hand hervorgingen, mit glück-lichen, in ihrer Art vollkommne» Wesen zu bevöl-kern, und es ist rührend und herzcrhcbend, in jenenWelt-Systemen , von denen uns der gestirnte Him-mel meistens nur die Sonnen, die ihnen Licht undWärme geben, erblicken läßt, sich ganz andereClaHsen, Ordnungen, Gattungen und Arten von Ge-schöpfen zu denken, als auf unsrerErde wohnen, unddie nur darin überall und alle sich gleichen, daß ihrSchöpfer ihnen hinreichende Anlagen , glücklich zuseyn, gab. Denn es bleibt ewig wahr, daß dicAuster,die am Felsen klebt, eben die schöpferische Güteverkündigt, wie der Elephant, unter dessenFußtrittder Boden zittert; und daß die Fliege , deren Le-bensdauer in ihrem vollkommenstenZustande so kurzist, daß sie die Sonne weder auf-noch untergehensieht, ebenso wenig von ihrem Schöpfer vergessenftp, ebenso viele ihrer Bestimmung gemäßen An-