Band 
Der Fische erster Theil.
Seite
162
JPEG-Download
 

Die Muräne.

162

an ihrem schlangenförmigcn Körper zu keime».Bis jetzt sind cisf Arten entdeckt, die dieser Gattungangehören, von denen aber nur der gemeine Aalin süßenMassern lebt. Nichtbey allen istderKör-per ganz rund, wohl aber immer glatt und mit ei-ner zähen Schleimhaut überzogen. Sie habenZähne und eine kleine, glatte, zugespitzte Zunge.Die Kieinendcckel, die aber nicht alte Aale haben,sind durch eine Haut an der Brust befestiget,, unddie Kiemenhaut wird durch zehn weiche Strahlenunterstützt. Der Kopf ist glatt und hat köcherför-mige Nasenlöcher. Bey einigen ist der Rumpf mit5, bey andern mitZ so nahe aneinander gränzendenFlossen versehen, daß man nicht angeben kann, wodie Eine aufhört, die Andere anfängt, und also auchdie Zahl der Finnen, die jeder angehören, nicht zubestimmen im Stande ist.

Vorzüglich durch den Mangel der Brustssossenunterscheidet sich die reißendeM u r ä n eM.lkelsna,la Murène 63) von andern ihres Gefchlechs. Sehrmerkwürdig ist es, daß unter den vielen spitzigenZähnen, womit der Mund besetzt ist, sich im obernKiefer zwey bewegliche befinden, deren Biß Entzün-dung verursacht, so daß auch dieser Umstand, und