Band 
Der Fische erster Theil.
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Der gemeine Aal.

Öffnungen. Ein goldnerRing umgibt den Sterndes kleinen Auges. Klein, halbmondförmig unddicht an der Brustflosse ist dicKiemcnöffnung, ihrDeckel ist durch eine Haut am Rumpf verwachsen.Nicht immer von gleicher Farbe wird der Aal ge-funden. Je nachdem er sich in einem Wasser auf-hält, oder je nachdemderBvden desselben sandigoder schlammig ist, je nachdem ist er auch baldschwärzlich mit gelblichem Bauche, bald braun oderauch grünlich, und am Bauche silberfarbig. Dieletzteren nenntmanSilberaale. DerAal ist nichtsweniger als schuppenlos, ob er gleich so scheint.Man darf nur eine trockne Aalhaut ansehen, sobemerkt man längliche, weiche Schuppen. Willman diese genau untersuche», so darfman bloß mitSalz und Asche den Schleimnberzug rein abwa-schcn. Sie sind etwas anders geformt, als dieSchuppen andrer Fische und oval rund. Nur einegute Vergrößerung macl t die zarten Silbcrlinienund Flämmchen, die sich auf ihnen befinden, sicht-bar, und zeigt, welche große, bewunderungswür-dige Schönheiten, die dem unbewaffneten Auge desMenschen entgehen, der Schöpfer ganz im Verborg-nen hervorgebracht habe. Fast in allen großen