Der Kabeljau. 249
gern gegessen, aber nicht sowohl um deßwillenfreuen sich die nordischen Fischer seines Anblicks,als vielmehr darum, weil sie ihn mit Recht als denVorläufer nicht nur der Dorsche und eigentlichenSchellfische, sondern auch eines noch weit berühm-tern und wichtigern Fisches dieser Gattung betrach-tn dürfen.
Wir meinenhiemit den Kabelj au (6.lVlar-hua, la Morue , großer Stockfisch 88), der diesenfremd klingenden Nahmen darum führt, weil maujhn gewöhnlich nicht mit Rehen, sondern mit Ka-bel» oder Seilen fangt, an welchen Angelhaken be-festiget werden. Sehr uncigentlich ist der RahmeStockfisch, dcnn.das wird der Kabeljau erst durcheine gewisse Art der Behandlung, worüber wir baldmehr hören werden. Auch bey ihm, ist dü Schwanz-flosse, wie bey den Dorschen, gleich abgeschnitten,doch unterscheiden ihn die weit größer» Schuppen,als man sonst bey denSchcllfischcnzu sehen gewohntist. Der erste Strahl seiner Afterflosse stst stachlig.
' Kopf, Rücken und Seiten sind grau mit gelblichenFlechen besprengt; der Bauch ist weiß. Junge Ka-beljaue, die sich in Scegrgenden mit einem Felsen-grunde aufhalken,haben einen röthlichen,orangegelb