Band 
Der Fische erster Theil.
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Der Kabeljau.

piahls als Maßstab angenommen werden können,da fast jedes Thiergeschlechk seine Riesen hat.Krebse, Gewürme, kleine Fische, besonders aberHäringe und der Capelan sind die Nahrung desKabeljaus. Seine Gefräßigkeit ist außerordentlich,und besonders nach der Leichzeit kaum zu sättigen.Er verschlingt was ihm in den Weg kommt, Mes-ser, Steine, Handschuhen, d. m. X>sf verschluckter eine Angel, ohne daß ein Köder daran ist, oftdie Glasperlen, mit denen die Isländer ihn täu-schen, und so schlecht und stümperhaft auch in einemhleyernenFischchcn die Natur nachgeahmt seyn mag,so ist der hungrige Kabeljau zu wenig Kenner, alsdaß er nicht darnach schnappen sollte. Selbst ciuStückchen buntes Tuch wird von ihm nicht rpr-schmäht. Diesen Heißhunger bemerkt man vor-nehmlich da, wo ihrer eine große Menge zusammenkommt. z. B. um Terreneuve, und wo also derNahrungsvorrath, durch die zahllose Menge vonCompekenten, sehr verkümmert wird. Die unver-daulichen Dinge soll der Kabeljau wie die Raubvo-gel die Federn u. d. m. wieder von sich geben können.ScineDerdauungskraft ist übrigens so gut, daßvpn den ihm als Lochspeise gegebnen Schellfischen