Der ÄübJjatt. 26/
scheinende Stelle gewühlt hat, so wird das Schiffan siarke Anker gelegt, und fast ganz abgetackclt,damit es desto ruhiger liege. Nun gehen die Ma-trosen, ja alle, die anfdem Schiffe sind, an dieArbeit. Sie stehen an cinerRcihc aufdcmVerdeckam Bort des Schiffes, und haben ein seltsamesAussehen syo. yi). Alle haben große lederneSchürze um. Wie in einem Katheder, so stehen sieauf einem mit Segeltuch überzognen Strohküffen,in alten Fässern, die oben eng und miteincmStroh-kranz umgeben sind, damit die unglaublich vieleNässe, die von den Seilen und Fischen abläuft, ih-nen nicht so beschwerlich werde. Weil bey allemFeststellen das Schiffdoch oft in einer sehr schwan-kenden Bewegung ist; so werden diese Fässer miteinem an ihnen befindlichen Stricke befestiget. Vorjedem Matrosen ist eine Art von Nische s89- 90),hinter der er vor Regen, Wind und Nebel etwasgeschützt ist, und die man wegnehmen kann. Siewird aus den Dauben alter Fässer gemacht. Bloßmit Angeln, an deren Schnuren ein Bleigewichtist, damit sie zu Boden sinken, wird der Fang be-trieben. Man kann sich kaum einen Begriffmachen,wie das alles aufeinander geht, und mit welcher