Band 
Der Fische erster Theil.
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Der Kabeljau.' 275

wird er richtet, auf welchem der Schuppen ist, unterdem man mit dem Aufschneiden und Einsalzen sichbeschäftiget. Dieser Damm muß so hoch seyn, dass,menu bey derFluth das Meer über die Küsten tritt,dennoch die Arbeitenden sicher und trocken sitzen.Auch muß er Festigkeit genug haben, um dem litt*gestumm der anspnhlendcn Wellen Widerstand zuthun. Von diesem Damm lauft eine schmale Zunge. etwas in das Meer hinein, ander die vomFangezurückkommenden Fischer leicht anlegen, und ihreFische heraufbickhen können. Zuvorderst stehen ei»Paar Kanonen aushölzernen Wägen, um sich beyeinem Überfalle der Wilden mit Nachdruck verthei-digen zu können. Doch noch ist man nicht am Endeder so mühsamen Vorbereitungen. Da, wo derBoden nicht schon an sich trocken, fest, und vor derFluth sicher ist, müßen erhöhte Lagerplätze gebautwerden, das heißt, derBvden wird durch Steine einPaar Schuhe erhöht, und mit Pfählen umgeben,so daß die Fische daraufliegcn und trockn, n können.Auch errichtet man Thrankästen , worin man denThran aus den Lebern gewinnt, und geräumigeGefäße, in denen derFisch gewaschen wird. Jetztwartet man nurnoch aufgünstige Witterung. Bep

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