2"S Der Kabeljau.
darin far die Beleuchtung aus ein? verschwenderischeArt gesorgt sey. Man kann in der That sich nichtsEinfacheres, nichts gerade dieser ebennichtgarrei-zendcn Beschafftigung AngemeßnereS denken, alsdie Lampe , die den Arbeitern die nöthige Helle gibt.Unsre Leser mögen darin einen Beweis finden, wiecrfindrisch das Bedürfniß mache. Man hängtnähmlich ein rundes Gefäß von Erde voll Kabeljau-Thran in die Höhe. Es hat dasselbe nur eine ein-zige und so kleine Dffnung, daß bloß ein Tropfenvon Zeit zu Zeit herausquillt, und anfeiuen darun-ter licgendcnFcuerbrand fällt, dem er Nahrung gibt.Freylich mag das für feine Nasen eben nicht garangenehm seyn; aberdiese gehen wohl nicht aufdcnKabcljanfang aus, und wer sich damit abgibt, derkann gar leicht abgestumpfte Geruchs-Nerven be-kommen. Während einige mit dem Ausnehmen derFische beschäffligt sind, und die Leber in neben ihnensiehendeKörbc werfen, so tragen anderedicseLebernin die Thrankästen,(«!4)wo dicSonne sie inGährungbringt, und denThran gleichsam herauskocht. Durchfleißiges Umrühren sondert er sich ab, und wirdrein, woraufman ihn durch Hahnen, die man öff-nen und verschließen kann, in Tonnen laufen läßt.