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Der Kabeljau.
Schon ftit langer Zeit ist der Kabeljaufang einwichtiger Gegenstand für handelnde Nationen, undvielleicht mäßigt nur die Gewohnheit, weil wir vonJugend auf etwas davon gehört haben, unser Er-staune», das uns der Entschluß des Speculations-Geistes sonst gewiß einflößen wurde, um einer ein-zigen Speise willen, die noch dazu kein dringendesBedürfniß ist, die kostbarsten Rüstungen, und unge-heure, gefahrvolle Seereisen zumachen. Es ist einGedanke, der ganz eigne Gefühle hervorbringt, daßalle Jahre viele tausend Menschen auswandern, undalles, was ihnen werth ist, verlassen, um in einemfremden Welttheile Fische zu fangen. Wer sich ei-nen Begriff von den Kosten einer solchen Ausrüstungzu machen im Stande ist, der erstaunt darüber, wiees möglich ftp, daß auch der mittlere Bürger seinenHausgenossen, ohne sich wehe zu thun, eine Speisevorsehen kann, die, so viele hundert Meilen von ihmentfernt,bereitet war,und er wird bey dieftmGcnuffcmit Rührung der ehrwürdigen Bande gedenken, mitdenen dieHandlung dieWclttheile rereinigte. Schon>m r4 und iß Jahrhunderte gingen die Holländerund Engländer nach Island und an die Küsten vonNorwegen ausdenKabeljaufang,und bereits vorsoo