304 Der Bandfisch.
nickt am glücklichsten gewählt seyn. Sie leben imMeere und nähren sich vomRaube. Man nimmtdrey Arten an, doch können wir nicht verbergen,daß noch manche Dunkelheit und Verwirrung in ih-rer Geschichte herrsche.
An seinem stumpfen Kopse, der oben sehr breitist, und eine geräumige von oben nach unten gehendeMundöffnung hat, ist der e i g e n tl i ch e B an d-is d){C. Taenia, leRuban 109) kcichtzu erkennen.Die untere Kinnlade ist länger als die obere, undhat eine doppelteReihe spiniger, auseinander stehen-der Zähne, da hingegen die obere nur eine Reihehat. Die großen, nahe an der Scheitel befindli-chen Augen haben einen schwarzen Stern, den einsilberner bläulicher Ring umgiebr. Nahe bey ihnensieht man aufjedcr Seite eine runde Öffnung, dieei» Nasenloch seyn mag. Vor den aus êinem ein-zigen Blättchen bestehendeuKiemendeckclu find meh-rere kleine Schleimvffnungen bemerkbar. Oben undunten geh! derKörper schneidig zu. So außeror-dentlich dürr und eben daher durchsichtig ist dieserBandfisch, daß man die Wirbelknochen durch dieHaut sehen kann. Der Bauch hat kaum die Längedes Kopfes, da derAfter ungemein weit vorn liegt»