Die schwarze Meergrundel. 319
Grunde, geben ihr eben kein gar glanzendcsAnschenAber sie sind doch nebst den vierzehn Strahlen derzweyten Rückenflosse hinreichend, zum Unterschei-dungszeichen von andern Meergrundeln zu diene».Der Körper hat die Form eines Keils/ d. h. er istvorn dick, gegen den Schwanz zu dünner. DerKopf ist von oben nach unten, der Körper an denSeiten zusammen gedrückt, der Schwanz rundNicht gar groß ist die Mundöffnung, und zwey Rei-hen spitziger Zahne besetzen die gleich langen Kinn-laden. Graue, harte Schuppen bedecken das breiteGenick, so wie den ganzen Rumpf. Die Flossensind graublau und schwarzgcfleckt. Nur die Strah-lender ersten Rückenflosse sind etwas hart; die Zan-dern sind weich.
So klein die Meergrundeln auch sind, so mußman sie doch für Raubfische halten. Denn sie lebentheils vonWasser-Jnscclen,theils von derBrut ihrereigenen Art. Aber auch sie werden oft andern zurBeute, und der Dorsch und Schellfisch scheinen anihrem Fleische Geschmack zu finden. In der Nord see und andern Meeren halten sie sich auf. ImFrühjahre verlassen sieden Grund, und kommen andie Küsten und in die Mündungen der Strömen, um