Die Lanzettgrundel.
wager und zähe, und wird nicht fthr geachtet. Ineiner gutenButterbrühe mag man sie allenFalls wohlnoch genießen, wodcrWohlgeschmack, wenigstenszur großen Halste, auf Rechnung der Zubereitungfällt, wie das bey manchen gerühmten SpeisenderFall seyn möchte.
Nicht mit Unrecht führt die L a n z e t t g r u n d e l( O. Lanceolatus 1>6) ihren Nahmen, denn ihreSchwanzflosse ist lanzettförmig, indem sie in derMitte breitn,,d vorn zugespitzt ist. Sie ist ebe« da-durch von den übrigen Arten ihrer Gattung, derenman 26 rechnet, leicht zu unterscheiden. Ihr lan-ger , gestreckter Körper ist vorn nur wenig stärker,als hinten; der längliche Kopf vorn abgestumpft,die Mundöffnung ziemlich klein. Die Kinnladenhaben eine gleiche Länge, und sind mit kleinen, spi-tzigen Zähne» bewaffnet. Aus zwey Blättchen be-steht der Kiemendeckcl. Nahe beysammen auf derScheitel liegen die Augen, und stehen stark hervor.Ein goldnerRing umgibt ihren schwarzen Stern.Merkwürdig ist es, daß die wie Dachziegel über ein-ander liegenden Schuppen dieses Fisches, am Vor-dertheile des Leibes weit kleiner als hinten sind. Mitauffallend schönen Farben ist dieLanzettgrundel ebenFische I. Th. X