Band 
Der Fische zweyter Theil.
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Die Zunge. 19

gen wird : ein Schicksas, das gar viele ihrer Schwe-stern trifft. JhrFleisch ist so zart und vortrefflich,daßman die Zunge in Frankreich Seerepphuhn nennt.Besonders rühmt man die,-welche am Vorgebirgeder guten Hoffnung gesangen werden. Wegen derRauhigkeit der Schuppen, muß man den Zungen,ehe man sie kocht, die Haut abziehen. WenigeFische nehmen so leicht einen Moos-oder Sumpf-geschmack an, als sie. Es ist ein außerordentlicherUnterschied, ob sie auf sandigem oder sumpfigemGrunde gefangen werden. Im letztem Falle sind siefast ungenießbar. Und ebendaher zieht man diemit der Angel gefangnen, denen, die man mit demNetze bekommt, weit vor. Denn das letztere streiftam Grunde hin, rafft auch den Schlamm auf dem-selben, mit den darin steckenden Fischen zusammen.

^Die zungenformige Gestalt scheint der Zungeihren Nahmen gegeben zu haben.

Alle die bisher beschricbnen Schollen warenMitglieder derjenigen Familie, die ihre beydenAugen auf der rechten Seite hgt. Auch von denje-nigen, bey denen sie sich auf der linken Seite befin-den, müssen wir noch einige kennen lernen.

Nach LerHeilgebutte die größkeSchollenart istB s