86 Der Flußbarsch.
Römern in großer Achtung. Es ist nichtnurweißund fett, sondern auch gesund und schmackhaft.Man kann es sowohl frisch, ausmancherley Art zu-bereitet, als auch marinirt, cingesalzen, geräuchertgenießen. Das Ansehen und der Ruf, den die Stein-chen im Kopfe des Barsches ehemals hatten, ist sehrgesunken. Auch will man in unsern frcydcnkendenZeiten nicht mehr recht glauben, daß der verwundeteBarsch den Hecht als seinen Arzt aufsuche, um stchdurch bloße Berührung zuheilen. Schade, daß dieMagnétiseurs diese alte Sage nicht wußten.
DcrauS Barschhaitten bereitete Leim soll den ausder Hausenblase verfertigten noch übertreffen. DieLappländer geben damit ihren auS Birken - undDornholz zusammengeleimten Bogen eine großeDauer. Man fängt den Barsch mit Angeln, an diemanKrebsfüße,Regenwürmer oder ei» klcineSFisch-chen befestiget. Sonderbar istS, daß er im ersten Au-genblick, als er in ein Netz geräth, auf dein Rückenschwimmt, und todt zu seyn scheint. Cs mag dieErschütterung, die er bey einem schnellen Schußgegen das Netz empfindet,daran Schuld seyn. Aberer erhohlt sich bald wieder. Unter dcmEise bekommtes sehr leicht die Windsucht. So nennt man eS,