94 Der Jakob-Everts-Fisch.
noch die Stacheln desZiugels und verschlingt ihn.Andere Fische lassen ihn hingegen gern im Frieden.Sein Fleisch ist gut, weiß und fest, und kommt da-her auf die Tafeln der Vornehmen. Er läßt sichleicht in Teiche lebendig transporkiren.
Komisch genug ist die Veranlassung, die dem I a-k o b-E o e r t s-F i sch (k'. Gutatta, IcJacob-Evërt »zen rouge , Sanguinolent 38) seinen Nahmen gab.Ein gewisser See-Capikän,Jakob Everls, hatte vonden Blattern eine Menge Gruben und rother Fle-cken im Gesicht. Diese fielen noch mehr auf, wenner barbiert wurde, weil dann kleine Büschel schwar-zer Haare in den Pockengrubcn stehen blieben, undso sein Gesicht schwarz und roth gefleckt war. Ei-nem Spötter fiel es nun einmahl ein, die mit ro-then,Blutstropfen ähnlichen Flecken besehtcBarsch-art, da sie auf den Tisch gebracht wurde, Jakob-Ever:s-Fisch zu nennen,und dieses eben nicht artigeLeuion, was sich wohl von mehreren Leinen sagenläßt, hatte das Glück, einen solchen Beyfall zu fin-den, daß dieser Nahme dem Fische blieb. Blochhat von dem guten Sce-Capitän, dessen Pockennothso verewiget wukde, die Schmach durch den Nah-men Blutbarsch hinwegznnehmen gesucht. Er wird