Band 
Der Fische zweyter Theil.
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LLs Der gemeine Hecht.

schlungcn zu werden. Sehr gut muß sein Instinctseyn, das ihm Schädliche zu uiuerscheiden. be-gierig fraß ein Hecht die Frösche, die man ihm vor-warf; aber plötzlich spie er die Ki men aus, die mandarunter mischte,und die er gehascht hatte. Es ist dasnoch kein Beweis für.die je langer je mehr wider-sprochene Behauptung : daß die Kröten giftig seyen.Denn können ja viele Dinge dem Gaumen unange-nehm ftyn,sta selbst, wenn sie genossen werden,nachtheilige Folgen haben, ohne daß ste deßwegennothwendig giftig seyn müßten. Warum aber derzahnvolle Rachen des Hechtes der Schlcihe ganzverschone, wie man fast einstimmig versichert, istschwer zu errathen. Fabelhaft klingt es, daß die-ser Fisch der Leibarzt des Hechtes sey, und daß ersich ander Schleihe, die wir schon noch kennenlernen werden, reibe, uür seine Wunden zu heilen.Es wäre der Mühe werth, der Sache aus denGrund zu kommen, um doch von einem so räuberi-schen Geschöpfe, wenigstens einen guten Zug, dieDankbarkeit rühmen zu können. In drey Abthei-lungen erscheinen die Hechte zum Leichen. Die,welche zuerst, im Hornung, kommen, nennt manHornhechte nach dem Nahmen ihres Leichmonaths.