Band 
Der Fische zweyter Theil.
Seite
262
JPEG-Download
 

s6s Der gemeine Hecht.

Kohlen mit Butter und fterstücktem Hänng braten.Denn das ist die Auflösung jener Aufgabe, vonder kaum zu glauben ist,daß sie ihrem Erfinder,durchden großen Aufwand von Schärfst,ui, Kopfschmerzverursacht habe.

In Teiche gefetzt kommen die Hechte sehr gutfort und wachsen, bey hinlänglicher Nahrung, zueiner ansehnlichen Größe heran. Man füttert siemit Weißfischen und andern dergleichen, die keinengroßen Werth haben. In Karpfenteichen sind kleineHechte nicht unnütz. Sie verzehren dann die Fi-sche, die, ohne uns durch ihr Fleisch zu nützen,'dieNahrung der Karpfen schmälern. Sobald aber dieHechte größer werden, muß man die Karpfen aus-fischen, sonst kommt man um sie, und die, die an-fangs bestimmt waren, zum bessern FortkommenderKarpfen beyzutragen, freffendiese selbst. Oft tra-gen die Äuken Hechtleich in Teiche, und diese er-schallen auf einmahl, wo sonst keiner zu sehen war.Die Galle des Hechts gibt eine gute gelbbrauneFarbe. Seine Zähne hält man für schweißtreibend und wir glauben selbst, daß sie diese Wirkung,so lange sie im Hechtrachen stehen, weiii, auch nichtbey Menschen, doch bey gewissen Thieren habe»