Band 
Der Fische zweyter Theil.
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2^6 Der gemeine Häring.

schieden schnitt. Di- Seltenheit, ihn abgebildetzu sehen, veranlaßte uns, ihm eine Stelle emzurau-nun. Sein Kopf hat eine beinerne Bedeckung.Die Kinnladen stehen vor. Statt der Bauchflos-sen hat er langeFaden. Auf dem schwertförmigenKörper befinden stch rauhe Linien und vor der Rü-ckenflosse einige freyflehende Stacheln. Er wirdzehn bis zwölf Fuß lang und noch ist er nirgendsals bey GleSvar, unweir Bergen, gefangen wor-den. Doch wir kehren zu unserm Häringe zurück.Im Derhalknisse zu seinem nur kleinen Kopfe, istseinAugegroß; ein silberfarbiger Ring umgibtdenschwarzen Srern. Die Mundössnung ist ziemlichklein, und inwendig mit kleinen Zähnen beseht.Der violette oder auch rothe Fleck, den man amKiemendekkel bemerkt, verschwindet bald nachdemTode des Härings. Nur außer seiner Leichzeitfindel die sägeförmige Scharfe des Lauches Statt.Er ist ein Raubldier und lebe von kleinen Kreb-sen, Fischrogen, Würmern, besonders von einergewissen An derselben, die äußerst leichl in Fanl-niß übergehe, und ibti selbst, ehe er noch ganzvoin Salze durchdrungen ist, anstecken kann.Außer den Menschen, die den Haringen zu lieb