«2» Der Breitling.
ch n nun reiche Beute. Besonders aber ist der Fangan den Küsten von Bretagne ungemein ergiebig,.rinS brachte sonst jährlich wenigstens zwey Millio-nen ein. Man hat schon aufEinen Zug vierzig Ton-nen bekommen, was um so auffallender ist, dabeyso kleinen Fischen gar viele auf eine Tonne gehen.Wie oft Ncbenumsiände auf den Zug der FischeEinfluß haben/konnte man beym Breitlingsehen.Sonst waren um Treguier, iu Niederbretagne,nuräußerst wenige zu finden: seit der Belagerung vonBelle-Jsle aber erscheinen sie in so ungeheurer Men-ge, daß man aufzehn Meilen weit alles damit ver-sorgen kann. Das Geräusch der Waffen mag fiedorthin gescheucht haben. In Lissabon , wo derHäring fehlt, machen sie fast die Hauptnahrungder geringen Vol ks-Classen aus. Abscheulich schmu-tzige Weiber sitzen in allen Straßen vor Kohlen-topfen mit Dhlgeschirren, in denen sie,Breitlin-ge sieden und Kastanien braten.
Die Breitlinge werden nicht nur frisch, son-dern auch eingesalzen und geräuchert gegessen. Dieletzter» verführt man in Tonnen weit und breit,und man halt die Englischen und Kieler Sprotten(Flundern, Pfluckharinge) zu einem Butterbrote