Band 
Der Fische zweyter Theil.
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Die Sardelle.

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Leuchte und verschwindet; die Anker der Netz-Cha-loupen werden aufgehoben; sie gehen nun so weitaus einander, bis die Sardellen oben auf dein ge-spannten Netze liegen, und man nur zugreifen darf,um sie herauszunehmen.

Um sie zur Versendung zu bereiten, müßenKopf und Eingeweide weggenommen werden, weilsie bitter schmecken. Beym Breitling, der auchsardellenarlig behandelt wird, ist dieß nicht nöthig,und nur darauf darf nt«u sehen, ' um nicht diesenstatt jener zu kaufen. Dann wäscht man die Sar-dellen rein, läßt sie in Körben abträufen, legt siemit den Bauchen oberwärts in Fässer und zwischenjede Schicht eine Salzlake ; hernach preßt man sie,um das Ohl fortzuschaffen, das ihren Geschmackverderben würde, für Gärber aber gut zugebrau»chen ist, macht oben in den Deckel der Tonne einLoch und stellt sie den Sonnenstrahlen aus, woraufeine Gährung entsteht. Endlich wird das Loch zu-gestopft und die Tonne in das Magazin gebracht.Erst im solgenden Jahre wird der Geschmack voll-kommen. Man läßt sie oft in der Salzlache ganzverzehrt werden. Zu Butterbrot oder auch als Sa-lat sind die Sardellen ein vortreffliches Essen. Aus