Die Gotdschleihe. 369
düng einen großen Einfluß. In England wird eSweit höher, als in Deutschland geschätzt. Die Rö-merachteten es sehr gering und überließen dicSchlei-hen gemeinen Leuten; im Königreiche Kongo hin-gegen gehörende so ausschließend bloß auf die :-a.-fei des Königs, daß Lebensstraft dessen mattet, deremeSchleihe fängt- und sie nicht in die Hofkücheabliefert.
Man schreibt ihr große Heilkräfte zu. Gelb-sucht, Fieberhitze, Aügenentzündung, Kopffchmcr-jeu, ja selbst die Pest soll sie vertreiben, je nach-dem man sie bald auf den Fußfohlen, bald auf derStirn, bald im Genicke festbindet. Auch hat sieden Ruf als Wundarzt blcffirter Fische und sollaus Dankbarkeit von Hechten und Welsen ver-schont werden.
Prächtig sieht die G 0 l d fch l ei h e (C. Auratus,T-aurea ,ia Tanche dorée I55) aus, die in Böh men und Schlesien in Leichen gefunden, und um ih-rer Schönheit willen in mehrcreherrfchaftliche Lust-reiche versetzt worden ist. Über ihren ganzen Körperist eine malte Goldfarbe verbreitet. Wie ein leichtesGewand wallen um ihn diechurchsichtigen Flossen.
Fisch» II. Lb. A a