Einleitung. 175
Ich habe hier keineswcges die Absicht, von denTrembleyschen Entdeckungen eine genaue Beschreibungzu geben. Dieses hat schon der Herr von Reaumür inder schönen, dem sechsten Bande seiner Insektennach-richten vorgesetzten Vorrede, vollkommen gethan. Ichwerde mich also nur auf die Erzählung meiner eigenenBeobachtungen einschränken, und mit der Beschreibungdes Wurms den Ansang machen, welcher der vornehmsteGegenstand derselben gewesen ist. So einfach seineStruktur bey dem ersten Anblicke scheint; so entdeckt mandoch daran, sobald man ihn näher untersucht, solche Thei-le, die unsere Aufmerksamkeit eben so stark, als die Theileder Thiere an sich ziehen können, welche für die vollkommen-sten gehalten werden.
Erste Beobachtung.
Beschreibung des Wurms von der ersten Art,welcher der Vorrvurf dieser Beobachtungengewesen ist *).
Wurm, davon die Rede ist, (Taf. I. I. II. HI.I V.) ist braunröthlich; **)in der Mitte des Körpers dunk-ler, als gegen die Enden, d) In der Lauge ist er ohnge-fähr fünfzehn, bis sechszehn Linien. Bisweilen erstreckt sich
diese
*) ssorps orF-miies. Hrt. -44.
**) ärt. r;5>. ,
d) Herr Müller sagt S. yz. Es giebt im süssen Wasser ande-re Wnrniqattungen, deren Bluc roth ist, denen aber die Augenund Füsse mangeln. Unter diese gehören nach S, 94 (r;)vie langen Würmer des Herrn Bonner. Ueb.
Bonnet 2.TH. M