252 Beobachtungen über einige Arten
tcrschied, den ich bemerkte, bestand darin, daß diese Warze,oder Knoten nach dem äussersten Ende des Vorderchcils zu,bey einigen mehr oder weniger eingebogen war, als beyden andern.
Ich wartete darauf, daß sie sich st mehr und mehrverlängern, und unvermerkt die Gestalt eines kleinenWurms annehmen sollte, wie es bey den /ringen Polypengeschiehet; ich wurde aber in meiner Erwartung betrogen.
Sie nahm im Gegentheile an Grösse täglich destomehr ab;st mehr das Stück selbst, zu dem sie gehörete, in seinem !
Wachsthums zunahm; so daß sie ohngefähr nach drey ;
Wochen, und beynahe noch eher, an einigen Stücken, alsan dem fünften, gänzlich verschwunden war. Solltenwohl die Nahrungssäfte, welche die völlige Entwickelungdes jungen Wurms bewirken müssen, durch das benachbar«te Stück aufgehalten styn? Die Sache kommt mir nichtganz unwahrscheinlich vor. Eine andere Muthmaßung,die ich hier noch wage! Sollte wohl diese Warze, an stattein junger Wurm zu werden, nicht vielmehr ein zweyterKopf seyn, der wider die Gesetze der Natur gewachsen wäre ?Wäre dieses Faktum hinlänglich erwiesen; so würde es viel»leicht nichts so sehr außerordentliches seyn; so sonderbar esauch sonst schiene. Denn Erum sollten sich nicht bey dem IWiederwachsen unserer wie Zweige zerschnittenen Insektenebendergleichen, oder doch ähnliche Unregelmäßigkeiten zu- ^
tragen, als wir so oft bey der Erzeugung grosser Thiere, sel- i
teuer aber bey dem Wachsthum der Pflanzen wahrnehmen ? iEine Ordnung hingegen, die niemals von sich selbst abwiche, Iwürde mich mehr in Verwunderung setzen. Kurz, sollte lwohl diese Warze ein Auswuchs, von der Art der Geschwül-ste, oder Schwämme seyn, die sich bisweilen an den Schnit-ten